No Historical Backspin! | Unsere Überzeugung
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Unsere Überzeugung

monika-kruse-gemaRechtsextremismus, Ausländerfeindlichkeit, Rassismus und Intoleranz sind leider nach wie vor ein Thema in Deutschland. Von der Presse bisweilen nicht mehr beachtet sind seit Anfang der 90er Jahren die rechtsextremistischen und fremdenfeindliche motivierten Straftaten stetig angestiegen und seit mehreren Jahren auf konstant hohem Niveau verweilt. No Historical Backspin – ein Projekt aus der Mitte der Berliner Clubszene – setzt hier stellvertretend für die Musiker und Künstler aus dem elektronischen Bereich ein Zeichen.

Seit der Gründung im Jahre 2000 hat sich das Konzept der Veranstaltungen nicht verändert: DJs und Live Acts legen bei diesen Charity Events umsonst auf und spenden das gesamte Geld an den Opferfund “Cura” der Amadeu Antonio Stiftung, der Opfern von rechter und rassistischer Gewalt hilft und unterstützt.

Jedoch geht es bei „No Historical Backspin“ nicht nur um die Auseinandersetzung mit Rassismus und Ausländerfeindlichkeit, sondern um Toleranz gegenüber jedem Mitmenschen.

 

Begründerin und Organisatorin Monika Kruse:

„Wir wollen, dass niemand mehr wegen seiner Herkunft, Rasse, Geschlecht, Behinderung oder sexuellen Orientierung in Deutschland diskriminiert, behindert oder verletzt wird. Daher stellen wir uns genauso gegen jede Form von Diskriminierung sei es Sexismus, Homophobie oder Antisemitismus.

60 Jahre nach der Gewaltherrschaft des nationalsozialistischen Regimes in Deutschland wollen wir mit Spass die Vielfältigkeit von Menschen feiern und durch Musik, Freude und Gemeinsamkeit eine Toleranz vorleben, die wir als selbstverständlich für eine gemeinsame friedliche Zukunft sehen.“

Viele DJs und Produzenten schlossen sich dem Aufruf und der Initiative an und wollen damit ihrer Vorbildfunktion für Jugendliche gerecht werden. Die Initiative ist zugleich ein klares „NEIN“ gegen die pauschale und eindimensionale Einstufung der Techno-, House- und Clubszene als Spaßgeneration.

 

Die gesamten Einnahmen wurden bisher an die Amadeu-Antonio-Stiftung (Schirmherr Bundestagsvizepräsident Wolfgang Thierse) gespendet: 60.000 € kamen bisher zusammen.

 

Bis jetzt spielten über 100 namhafte DJs bei den Parties: Acid Maria, Alexander Kowalski, Alexander Lorenzen, Andrew Richley, 
André Galluzzi, Argenis Brito LIVE, Carsten Kleemann, Cassy, Cess,
 Daggles, Daniel Bell, Dan Curtin, Dapayk, Dave DK, Dave Shokh, Disco Gessner, Dominik
Eulberg, Dirt Crew, Dj Disko, Electrochemie LK live, Dj Emerson, Erman
Erim Live, Frank Müller, Gayle San, Gabriel Ananda, Gebrüder Teichmann,
German Lachs, Hans Nieswandt, Hardy Hard, Heiko Laux, Holgi Star, Jan
Eric Kaiser, Jeremy P. Caufield, Julietta, Karotte, Kid Alex, Kiki, Len Faki,
 Lexy, Leevey, Manon, Martin Menzel, Marc Miroir, Marco Remus, Mathias
 Schaffhäuser, Michael Nielebock, Mijk van Dijk, Miss Yetti, Mitja Prinz, Move D, Pascal FEOS, Patrick
 Lindsey, Paul van Dyk, Pier Bucci, Pierre, Polylux, Ralf Kollmann,
 Rutte, Sammy Dee, Savas Pascalidis, Sebo K, Shumi, Sierra Sam Live, Süss
& Sauer, Tama Sumo, Tanith, Terence Fixmer live, Thomas P. Heckmann, Thomas
Schumacher, Tok Tok live, Tom Clarke, Turntablerockers, Zombie Nation
 und viele viele mehr…

In diesen Städten fanden No Historical Backspin Parties statt: Berlin, Köln, Frankfurt am Main, Leipzig, Finowfurt, Eberswalde, Rostock, Erlangen, Dresden, Hamburg, Frankfurt Oder